Mobile Nachhilfe vom Tablet

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    Lernen mit einer App

    Franz Zeller, der in Eugens Bio-Kaffee-Restaurant über Mathematik und neue Lernmethoden per Handy spricht.

    Sie setzen auf alternative Lernformen und habe die Idee zu einer Mathe-App für das Handy gehabt, die in Engen programmiert wurde. Warum sehen Sie Chancen im M-learning, dem mobilen Lernen?

     

    Unter anderem, weil die Schüler ihr Handy sowieso immer dabei haben. Dagegen vergisst die Hälfte der Nachhilfeschüler, das Mathebuch mitzubringen. Also verwenden wir die Mathe-App auf dem Handy. Dieses Medium akzeptieren sie. Wenn sie ein Wort oder einen Zusammenhang nicht verstehen, schauen sie das im Internet nach. Dieses Interesse muss man nutzen, auch für Mathe. Das Medium Buch verliert in Bezug auf Mathe an Kraft. Ganz wenige Schüler lesen eine Seite durch. Nach wenigen Zeilen steigen die meisten aus, weil sie in den Aufgabentexten viele Wörter nicht kennen.

    Und was macht Ihre App anders?

    Meine App bereitet die Information anders auf. Sie bietet Übungen, Aufgaben und verschiedene Lernmaterialien auf einen Blick. Die Darstellung ist anders als in einem statischen Mathebuch. Bislang braucht die Web-App eine Internetverbindung. Der nächste Schritt ist, eine Anwendung zu programmieren, die auch ohne Netz funktioniert. Das Angebot richtet sich an Realschüler der zehnten Klasse, die mit der App auf die Mittlere Reife vorbereitet werden. 200 Schüler haben sie mittlerweile in sechs Wochen heruntergeladen. Das nächste Projekt ist eine Anwendung für Gymnasiasten.