Visionen für Morgen

    Inhalt

     

    Carl August Zeller -

    Was bleibt von seinem Lebenswerk?

    Ein unstetes Leben ging am 23.03.1846 in Stuttgart zu Ende. Das Urteil der Mitwelt und der Nachwelt über den Pädagogen Carl August Zeller ist geteilt.

     Carl August Zeller
     

    Er war einer von den Weltverbesserern, die hochgesteckte Ziele und hehre Ideale nicht vollständig verwirklichen konnten. Aber man darf trotz der vielen Abbrüche in seinem Leben das Bestreben Zellers nicht als gescheitert betrachten.

    Überall, wo Zeller wirkte, in Brünn, in der Schweiz, in Württemberg und in Preußen hat er deutliche Spuren hinterlassen. Die Erziehungslehre Pestalozzis hätte an den Schulen in Württemberg und Preußen im 19. Jahrhundert ohne Carl August Zeller nicht in solchem Maße Eingang finden können.

    Wenn seine Unterrichtsmethoden nicht beibehalten werden konnten, so lag das daran, dass er nirgendwo Abstriche machte an seiner pädagogischen Überzeugung und an seinem Anspruch, dass der Pädagoge die Grundlage für eine bessere Zukunft zu legen habe.

     

    Gemessen an seinem erklärten Ziel, die Schüler zu „selbstthätigen und selbstdenkenden Menschen zu verändern“, kann seine Pädagogik heute noch als modern angesehen werden.