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    Mathe-Nachhilfe im Café - bringt das was ?

     

    Es gibt sie noch, die Idealisten, die davon überzeugt sind, dass Lernen Freude machen muss, denn sonst ist es „für die Katz“.

    Franz Zeller gehört zu dieser aussterbenden Art der Pädagogen, der Frontalunterricht in dröger Schulatmosphäre verabscheut und Nachhilfe-Stunden lieber ins Café verlegt. Deshalb heißt seine Matheschule logischerweise auch Mathe Café. Im Sommer findet der Mathe-Unterricht in Konstanz sogar im Eiscafé am Hafen, im ExxTRA oder bei brick’s statt.

    Wenn Schüler und Eltern sich im Mathe-Stress befinden, weil die Versetzungsampel auf Rot steht, bleibt der studierte Diplom-Ingenieur ganz ruhig und gelassen, denn er weiß, wo es hakt. Inzwischen sind es vermehrt auch Mädchen, die zu ihm kommen, weil ihnen angeblich das  "Mathe-Gen" komplett fehlt, sagen die besorgten Eltern. An diesem Punkt des Gesprächs muss Zeller immer schmunzeln; denn das fehlende Mathe-Gen gehört eindeutig ins Land der Fantasie.

     

    Auf seiner Homepage www.mathe-cafe.de gibt es einen Buch-Tipp »Das Mathe-Gen« des US-Wissenschaftlers Keith Devlin. Dieser stimmt mit Franz Zeller dahingehend überein, dass sprachliches und mathematisches Können eine gemeinsame natürliche Wurzel haben, das heißt: alle Menschen haben ein Mathe-Gen, man muss nur wissen, wie man es entwickelt.

    Besonders wichtig für die Freude am Lernen ist es, ein Gefühl für den Erfolg zu bekommen. Jeder schlechte Mathe-Schüler weiß, was es heißt, wenn er zum ersten Mal eine Aufgabe ganz allein gelöst hat! Dieses Erfolgserlebnis ist sozusagen die Lokomotive, die den Lernzug ins Rollen bringt. Genau hier setzt der Unterricht im Mathe Café an. Am Anfang steht das begleitende Erklären, doch dann wird zum selbständigen Arbeiten ermuntert: der Schüler soll lernen zu lernen. Vertraut er auf seine Fähigkeiten, rollt der Zug in Richtung Erfolg.

    Quelle: R. Bosch